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Schulprogramm

Die beiden Schulprogrammversionen finden Sie hier:

Schulprogramm Langfassung

Schulprogramm Kurzfassung

Warum 2 Schulprogrammversionen?

Stand: August 2009

Laut §3(2) des Schulgesetzes ist es die Aufgabe einer Schule, die Schwerpunkte des Schulprogramms in festgelegten Abständen zu evaluieren. Dieser Aufgabe wollten wir uns vor zwei Jahren stellen und uns auf die Schwerpunkte der Evaluation einigen. Dabei stellten wir fest, dass sich dies insofern als schwierig erwies, als in unserem damaligen Schulprogramm zwar das Leitbild und davon abgeleitet pädagogische Konzepte formuliert waren, nicht aber konkret messbare Qualitätsstandards, an denen die Wirksamkeit hätte überprüft werden können. Deshalb haben wir uns entschlossen, unser Schulprogramm zusätzlich in einer anderen Form zu gestalten. Der Vorschlag geht zurück auf Prof. Regenthal, der anregt, im Schulprogramm folgende drei Ebenen zu berücksichtigen.

Meta-Ebene
Leitbilder:
Vision, Slogan, Leitspruch, Leitsätze, Werte, Schulkultur, Traditionen, Grundsätze, Besonderheit, Präambel, Positionierung, pädagogische Identität

Theorie-Ebene
Leitziele:
gemeinsame Ziele, Richtlinien, Verhaltensgrundsätze, Strategien, pädagogische Konzepte, Teilkonzepte

Praxis-Ebene
-->praktisch leben:
konkret messbare Qualitätsstandards, Muss-Kriterien, Fächer, Methoden, Kompetenzen


( Gerhard Regenthal: Schulen stellen sich dar. Präsentation und Profilierung der
Schule durch Öffentlichkeitsarbeit. München. 2005. S.36. )

Dabei gilt für die schulischen Leitsätze, dass diese als Wir-Formulierungen aufgestellt werden sollten, weil dies den Wunsch nach einem starken Wir-Gefühl und nach einer starken Identifizierung mit der Gruppe, in der man arbeitet, zeigt ( vgl. Regenthal. a.a.O. S.33.).

In einer Fortbildung in Münster wurde dieses Konzept vorgestellt und an Beispielen konkretisiert. Über den Vorschlag, unser Schulprogramm in Anlehnung an dieses Konzept, , also basierend auf Leitsätzen, Leitzielen und messbaren Qualitätsstandards, zu überarbeiten, haben wir in den Gremien diskutiert und einstimmig beschlossen, diesen Weg zu gehen. In einem ersten Schritt wurden dazu das Leitbild und die von uns gewählten pädagogischen Schwerpunkte noch einmal dahingehend überprüft, ob sie unser Selbstverständnis hinreichend verdeutlichen und tatsächlich von allen Beteiligten als verpflichtende Grundlage für die schulische Arbeit getragen und gelebt werden. Die Steuergruppe hat dann als Schwerpunkt ihrer Arbeit diese Schulprogrammaktualisierung übernommen, Zwischenergebnisse jeweils in der Lehrerkonferenz vorgestellt, Veränderungsvorschläge eingearbeitet, diese wieder zurückgegeben. Am 1. April 2009 wurde die jetzt hier vorgelegte „Kurzfassung“ in der Lehrerkonferenz und am 15. Juni 2009 in der Schulkonferenz einstimmig verabschiedet.

Der Vorteil dieser Präsentationsform besteht neben der schnellen Lesbarkeit auch für Eltern und Schülerinnen und Schüler darin, dass Veränderungen zeitnah eingearbeitet werden können. Auf eine ausführliche „Langfassung“, in der die Konzepte näher erläutert werden, kann als Ergänzung allerdings nicht verzichtet werden.
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